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Flucht und Widerstand im Nationalsozialismus

 

Auf dem evangelischen Friedhof in Feldkirch befindet sich der Grabstein der Wiener Jüdin Hilda Monte-Olday. Die Inschrift erinnert an die „unvergessliche Genossin“, die „im Dienste der sozialistischen Idee“ lebte und starb. Als Todesdatum ist der 17. April 1945 verzeichnet. Sie wurde knapp ein Monat vor Kriegsende an der Grenze zu Liechtenstein gestellt und erschossen. Sie war unterwegs als Kurierin für die österreichische Untergrundregierung und den amerikanischen Geheimdienst.

Unter hohem Risiko reisten Widerstandskämpfer*innen und über die Grenze nach NS-Deutschland um die Nationalsozialisten vor Ort zu bekämpfen. Gleichzeitig versuchten politische Verfolgte und jüdische Flüchtlinge sich in die Schweiz zu retten. In einer Grenzstadt verquickt sich Flucht und Widerstand. Fluchtwege werden zu Routen für den organisiertem Widerstand, Fluchthelfer*innen zu Verbündeten.

Dieser Stadtrundgang spürt an ausgesuchten Orten in Feldkirch Grenzüberquerer*innen nach. Es soll auch das Schicksal gezeigt werden von vielen, die es nicht schafften und in die Maschinerie der NS-Justiz kamen. Mit der zentralen Frage, was tat Hilda Monte eigentlich in Feldkirch, soll auch der Frage nachgegangen werden, wie organisierte sich österreichischer Widerstand.

Informationen zum Projekt


Flucht und Widerstand im Nationalsozialismus – Eine Fahrradführung durch die Grenzstadt Feldkirch erzählt von Persönlichkeiten und Schicksalen

Eingereicht von: Johann Peer

Eine Veranstaltung des Jüdischen Museum Hohenems und Kultur Perspektiven 2024

GeSTARTet wurde am Bahnhof Feldkirch, 13.10.2018

GeSTARTet wurde am Bahnhof Feldkirch, 13.10.2018

STARTprojekt Flucht & Widerstand im Nationalsozialismus, 13.10.2018

STARTprojekt Flucht & Widerstand im Nationalsozialismus, 13.10.2018

STARTprojekt Flucht & Widerstand im Nationalsozialismus, 13.10.2018

STARTprojekt Flucht & Widerstand im Nationalsozialismus, 13.10.2018

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