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Stadt Dornbirn

Dornbirn – vielfältig, innovativ, menschlich.

Im Zentrum des österreichischen Rheintals gelegen ist Dornbirn mit rund 50.000 Einwohner*innen die größte Stadt Vorarlbergs und zehntgrößte Stadt Österreichs. Sie ist ein bedeutender Teil des Netzwerks der Städte rund um dem Bodensee. Dornbirn ist ein innovatives Wirtschaftszentrum, Messestadt, Studierstadt und Einkaufsstadt mit viel Grünfläche und ein attraktives Ziel für Besucher*innen aus der gesamten Bodenseeregion.

Innovation, Design und Kreativität spielen in Dornbirn schon lange eine zentrale Rolle. Einst setzten die Ideen der Textilindustrie wichtige Impulse; heute ist Dornbirn Standort einer lebendigen Szene in den Bereichen Forschung, Entwicklung, mit der Fachhochschule verbunden auch der Lehre und der kulturellen sowie internationalen Vielfalt. Dennoch: ein dörflich-gemütlicher Charakter ist in Dornbirn weiterhin spürbar. So kommt es auch, dass die Dornbirner*innen nach wie vor ihren urigen Dialekt pflegen. Dornbirn auf dornbirnerisch hört sich zum Beispiel wie „Dorobioro“ an.

Spannend das Nebeneinander von Altem und Neuem: Zahlreiche Bauten moderner Vorarlberger Architektur fügen sich in das von Gärten und Parks geprägte Stadtbild ein. Dornbirn profitiert von seiner günstigen Lage im Vierländereck zwischen Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland. Im Umkreis von zwei Stunden Autofahrt erreicht man den Bodensee mit seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten, Zürich, München, Ulm, Innsbruck, Luzern, Lugano, die Schweizer Alpenperlen Davos, St. Moritz oder Arosa.

Aus der Geschichte
Die industrielle Entwicklung im 19. Jahrhundert lässt die Stadt und ihre Ortsteile – Markt, Oberdorf, Hatlerdorf, Haselstauden, Rohrbach, Schoren, Watzenegg, Kehlegg und Ebnit – immer enger zusammenwachsen. Heute ist Dornbirn eine moderne und urbane Stadt. Im Jahr 1881 wurde hier die erste Telefonanlage der K & K-Monarchie in Betrieb genommen. Zu diesem außergewöhnlichen Ereignis reiste sogar Kaiser Franz Joseph persönlich an. Schon Ende des 19. Jahrhunderts spielten rasche Kommunikation und neueste Technologie eine wichtige Rolle: schließlich war Dornbirn damals wie heute ein wichtiges Wirtschaftszentrum. 1901 wird Dornbirn dank „kaiserlicher Entschließung“ zur Stadt erhoben.

Architektur
Einer der „amüsantesten“ Plätze Vorarlbergs – aus architektonischer Sicht – ist der Dornbirner Marktplatz. Hier finden sich Baustile aus dreieinhalb Jahrhunderten nebeneinander. Rund um das Zentrum findet sich eine bunte Mischung aus alten Bauernhäusern, gediegenen Bürgerhäusern und innovativen Neubauten. In Richtung Berghänge verbergen sich in üppigen Parks die noblen Villen der Textilfabrikanten. Die früheren Fabriksgebäude – teilweise Industriedenkmäler – liegen am Rand der Stadt, meist in der Nähe von Wildbächen, die Energie lieferten. Heute sind viele dieser Gebäude revitalisiert und beherbergen Gewerbeparks, Wohnhäuser oder Museen.

Ausstellungen & Museen
Galerien präsentieren die Werke zeitgenössischer Künstler. Leseratten steht in der leistungsfähigsten Stadtbibliothek Österreichs eine große Auswahl an Büchern und eine umfangreiche Sammlung an neuen Medien zur Verfügung. Das „Stadtmuseum“, das gemeinsam mit dem „Stadtarchiv“ das „Haus der Geschichte“ am Marktplatz bildet, beherbergt überregional bedeutende Sammlungen und zeigt laufend Sonderausstellungen. Zeitgenössischer Architektur widmen sich die Ausstellungen des Vorarlberger Architektur-Instituts. Zeitgenössisches zeigt auch der „Kunstraum Dornbirn“. Seit 2004 belebt die Kunstinitiative die revitalisierte alte Montagehalle am Areal der ehemaligen Rüschwerke mit faszinierenden Ausstellungen. Das im Urzustand erhaltene und 1893 erbaute Kleinod im „Stadtgarten“ gilt als hervorragendes Beispiel Dornbirner Industriearchitektur.

Landesweite Bedeutung hat die „inatura“, das spektakulärste naturkundliche Erlebnis-Museum im Bodenseeraum. Auch sie befindet sich im Stadtgarten, auf einem ehemaligen Dornbirner Industrieareal. Allein die Architektur, die Verbindung von historischer Bausubstanz mit modernsten Präsentationstechniken, ist einen Besuch wert. Ein mit internationalen Experten entwickeltes Konzept macht Vorarlbergs Natur interaktiv erlebbar. Ein völlig neues, wegweisendes Naturmuseum. Am Konzept mitgewirkt haben der Biokybernetiker Frederic Vester, Sir David Attenborough von BBC London und weitere international renommierte Größen.

Wirtschaftszentrum & Messestadt
Dornbirn war bis zum 18. Jahrhundert vorwiegend Landwirtschaftsgebiet, und auch heute noch wird etwa ein Viertel der Gemeindefläche für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Den wirtschaftlichen Aufschwung verdankt die Stadt der Textilindustrie. Schon Ende des 18. Jahrhunderts entstanden die ersten Großbetriebe – Spinnereien, Färbereien und Druckereien. Bis in die siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts florierten die Betriebe. Dann machten sich Strukturprobleme bemerkbar. Doch auch heute noch finden Dornbirner Stoffe Eingang in die Haute-Couture-Salons Frankreichs und Italiens. Der Strukturwandel hat moderne Betriebe in Dornbirn gestärkt und neue entstehen lassen. In den Hallen der ehemaligen Textilindustrie arbeiten heute mehr Menschen als zur textilen Hochblüte.

Das ‚dorobiorer‘ Kulturangebot:

Inatura
Kunstraum
Flatz Museum
Stadtarchiv
Stadtmuseum
Rolls-Royce Museum
vai (Vorarlberger Architektur Institut)
designforum vorarlberg
Spielboden
Conrad Sohm

Mag. Jörg Roland
Amt der Stadt Dornbirn
Kultur & Weiterbildung
E-mail
Rathausplatz 2
6850 Dornbirn

Inatura Dornbirn

Inatura Dornbirn

Spielboden Dornbirn by Matthias Rhomberg

Spielboden Dornbirn by Matthias Rhomberg

Alpabtrieb

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